Evangelisch-Theologische Fakultät
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Forschungsstelle Jugend und Kirche

Religiöse Bildung geschieht heute in kirchlicher und freier Trägerschaft in vielfältiger Weise. Sie findet in der Schule genauso statt wie in Kirchengemeinden oder freien Vereinen. Aber es zeigt sich heute auch, dass viele Jugendliche im Kontext moderner Religiosität die Kirchen nur schwerlich als für sie relevanten Ort wahrnehmen können. Viele Jugendliche erleben Kirchengemeinden und ihre Angebote als einen wenig jugendgemäßen Ort. Ein Verständnis für jugendspezifische Formen der Religiosität wird oft vermisst. Kirche wird dann als "langweilig und missverständlich" erlebt. Der Religionsunterricht in der Schule, sein Bildungsziel, seine Struktur und seine Inhalte sind nicht unumstritten. Die Arbeit unserer Forschungsstelle Jugend und Kirche ist darauf gerichtet, die Rahmenbedingungen gegenwärtiger Jugendlicher zu beschreiben und sie auf das Verhältnis der Jugendlichen zu Kirche und Religion zu beziehen. Dabei gehen wir von pluralen Formen gegenwärtiger Religiosität aus. Jugendliche wachsen heute in der Regel nicht mehr in einem konfessionell geprägten Umfeld auf, sondern sind vielfältigen kulturellen und religiösen Strömungen ausgesetzt. Das ermöglicht vielfältige Orientierungen, schafft aber auch Probleme in der Arbeit an der eigenen Identität. Wir wollen das Verhältnis von Jugend, Kirche und Religion analysieren und daraus hilfreiche Anregungen für kirchliches Handeln in Schule und Gemeinde entwickeln. Hierzu pflegen wir auch ökumenische und interreligiöse Kontakte.

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